Wer vermag den Reizen Motovuns zu widerstehen? Einmal dort gewesen, womöglich noch an einem leuchtenden Tag – das bleibt im Gedächtnis haften. Auch wenn heute nur noch wenige Menschen hier leben und der Charme mancher Bauwerke verblasst ist, so steht Motovun doch für Istrien schlechthin, wurde der Ort zum Synonym für eine Städtebauweise aus längst vergangenen Zeiten.
Wer in diesem romantischen Teil von Kroatien große Touristenhotels sucht, ist in Motovun falsch am Platze. Selbst große Ferienwohnungen oder Ferienhäuser findet der Tourist hier kaum.
Dazu kommt die Lage des Städtchens auf einer Hügelkuppe, inmitten einer intakten Kulturlandschaft, wie die charismatischer für das istrische Hinterland nicht sein könnte – Eichenwälder, Obstbaumwiesen und Weingärten, soweit das Auge reicht. ässt man den Blick von den Stadtmauern aus schweifen, liegt einem fast die gesamte kroatische Halbinsel Istrien zu Füßen. Obwohl viele der Bewohner in Richtung Küste abgewandert sind, um hier ihren Lebensunterhalt in Restaurants, Hotels, Tauchschulen oder Bars zu verdienen und an vielen Stellen in dem Städtchen der Putz bröckelt, ist der Besuch von Motovun ein „Muss“ für jeden Istrien-Reisenden.Angesichts der Lage Motovuns hoch über dem kroatischen Mirnatal ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich hier bereits in vorchristlicher Zeit eine Fluchtburg befand.
Im frühen Mittelalter bestand erstmals eine größere Siedlung. Im 10. und 11. Jh. gehörte Motovun zum Einflussbereich des Bischofs von Porec. Unter venezianischer Herrschaft (1278-1797) wurden die mächtigen Festungsmauern angelegt, die heute zum teil als Spazierweg dienen. Unterhalb des alten Ortes wuchs in dieser Zeit eine Vorstadt heran, die ebenfalls von Mauern umgeben wurde. In den letzten Jahren haben sich einige Kunsthandwerker wieder im alten Ortskern niedergelassen und das Hotel, hier in Kroatien, oben auf der Spitze des Berges sorgt ebenfalls für etwas leben in den Mauern von Motovun.
Ansonsten allerdings st das heute eher idyllische und museale Städtchen mit dem umtriebigen Motovun von gestern kaum zu vergleichen.
Ein schmales Serpentinensträßchen führt vor die Tore der Altstadt. Da die Gassen nach heutigen Maßstäben kaum verkehrstauglich sind, sollte man das Auto rechzeitig stehen lassen. Zudem ist das kleine Motovun zu Fuß besser zu erkunden. Nach wie vor eindrucksvoll ist das innere und äußere Befestigungssystem der Stadt mit deinen Wehrtürmen und Toren. Die äußeren Mauern wurden zum größten Teil im 16. und 17. Jh., der innere Mauerring bereits im 13. und 14. Jh. errichtet.
Empehlung in eigener Sache: Wer sich im Urlaub von seinerbesten Seite zeigen will kann das bei einer Schönheitschirurgie Hannover beraten lassen. Für den Sommerurlaub ist Kroatien mehr als ein Geheimtipp geworden. Wir empfehlen Ihnen mal ein Ferienhaus Kroatien zu mieten.
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